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Hund

Hunde sind – wie auch ihre wilden Verwandten – von Natur aus sog. Carnivoren. Dies bedeutet, dass sie sich in erster Linie vom Fleisch selbst erlegter Tiere und von Aas ernähren. Darüber hinaus nehmen sie zu einem kleineren Teil auch andere Nahrung zu sich. Diese kann bestehen aus: Gras, Wurzeln, Früchten, Baumrinde, Erde u.a.

Doch was essen unsere Hunde heute : Industriell hergestelltes Dosen- und Trockenfutter.

Fertigfutter wird stark verarbeitet, gekocht, sterilisiert, gepresst und (je nach Futterart) getrocknet. Proteine, Enzyme und Vitamine werden dabei verändert oder zerstört, so daß sie im Rahmen der Herstellung teilweise wieder künstlich zugeführt werden müssen. Oft werden auch schädliche Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Zucker zugesetzt.

Während die natürliche Nahrung der Hunde nur max. 30 % pflanzliche Anteile enthält, sind in Fertigfutter je nach Sorte schätzungsweise bis zu 80/90 % Getreide enthalten. Der Stoffwechsel, die inneren Organe sowie der kurze Darm des Hundes sind nicht in der Lage, diese Menge an Kohlenhydraten richtig aufzuschlüsseln und zu verwerten. Der tierische Anteil besteht oft gänzlich oder zu einem hohen Teil aus minderwertigen Nebenprodukten. Aber auch wenn das nicht der Fall ist, reicht der Anteil an hochwertigen tierischen Bestandteilen im Fertigfutter in der Regel nicht aus, um den Bedarf des Hundes zu decken. Es gibt kein Fertigfutter, dass so ausgewogen ist, dass man es ausschließlich ein Leben lang füttern könnte. Wenn das so wäre, würde ja jedes Futter genau die gleichen Inhaltsstoffe enthalten, was nicht der Fall ist.

Fertigfutter herzustellen, das der optimalen Kost für Hunde entspricht, wäre zu teuer. Daher entsprechen die industriellen Futter nur den Minimalanforderungen, die ein Hund  an das Futter stellt, ohne dass sich bei ihm in einem bestimmten Zeitraum Mangelerscheinungen oder Krankheitsanzeichen zeigen. Denn das Produkt soll schließlich auch möglichst kostengünstig herzustellen sein und für die Käufer annehmbar aussehen und riechen.

Da Fertigfutter zwar den Kalorienbedarf deckt, aber nicht den Bedarf an hochwertigen tierischen Anteilen, Enzymen und natürlichen Vitaminen, entsteht ein Mangel, den der Hund mit einer gesteigerten Futteraufnahme auszugleichen versucht, weil der Körper ihm sagt, dass die Bedürfnisse nicht befriedigt sind. Folge hiervon sind:

  • Übergewicht
  • Fellproblemen
  • Hautprobleme
  • Verdauungsschwierigkeiten
  • Zahnstein
  • entzündetem Zahnfleisch
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  • Futterunverträglichkeiten
  • Allergien
  • Diabetes
  • Pankreatitis
  • Leberstörungen
  • Harnwegs- u. Nierenerkrankungen

Warum bekommen Wölfe und Wildhunde in Zoos nach wie vor kein Fertigfutter, sondern frische, rohe Kost?

Weil Zoologen mittlerweile festgestellt haben, dass man Wildtiere nicht mit Fertigfutter ernähren kann, ohne dass die Tiere krank werden oder sogar sterben. Tiere benötigen, um sich auf anderes Futter umzustellen einen Zeitraum von rund 10.000 Jahren. Die Organe, der Stoffwechsel und der Verdauungstrakt unserer Haushunde haben sich durch die Domestikation nicht verändert.

Was können wir tun ?

Natürlich können wir unsere Hunde in unserer Gesellschaft nicht zum Jagen schicken, damit sie sich ihr Futter selbst beschaffen. Auch ist es vielen Hundebesitzern nicht möglich, ganze Tiere mit Fell, Fleisch, Innereien etc. zu verfüttern.

Wir können jedoch die Ernährung eines wildlebenden Hundes weitestgehend nachahmen. Dies geschieht durch das Verfüttern von rohem Fleisch, Knochen und Innereien und durch die Gabe von püriertem Obst und Gemüse. Das Pürieren ist notwendig, weil die pflanzliche Nahrung der Carnivoren zum größten Teil aus dem Inhalt des Verdauungstraktes der Beutetiere besteht, und vom Hund nur so richtig verdaut werden kann.

Mit all´ unseren Lebensmitteln ist es möglich, eine gesunde und ausgewogene Ernährung des Hundes zu gewährleisten.

 

Vorteile der Rohfütterung:

  • Ein starkes Immunsystem
  • Kräftige Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke
  • Weniger bis keine Parasiten
  • Ein schönes, glänzendes Fell
  • Kräftige Krallen
  • Wenig bis kein Zahnstein
  • Kein Hunde- oder Mundgeruch
  • Normales Gewicht (roh gefütterte Hunde sind selten übergewichtig)

Sie haben einen rundum zufriedenen, ausgeglichenen und vitalen Hund.

Nachteile der Rohfütterung:

Unzweifelhaft ist es etwas mehr Arbeit und Zeitaufwand, seinen Hund roh zu ernähren, als seinem Hund eine Portion Trocken- oder Dosenfutter zu präsentieren.

Hat man jedoch die Zubereitung erst einmal verinnerlicht, so ist es auch hier möglich, schnell und leicht eine leckere Hundemahlzeit zusammenzustellen.

 

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Ist Rohfutter ausgewogen ?

Bei der richtigen Zusammenstellung – Ja !

Es ist nicht so, dass der Hund nur gesund ist, wenn er täglich seine von ihm benötigte und in der Fachliteratur festgelegte Menge an Nährstoffen erhält. Vielmehr muß die Ernährung des Hundes über einen Zeitraum von 4 Wochen ausgewogen sein.

Die Werte der Literatur richten sich an einen sog. Durchschnittshund. Jeder Hund ist aber ein Individuum, d.h. die benötigten Mengen an Nährstoffen sind – wie auch bei uns Menschen – individuell verschieden.

Durch die genaue Beobachtung seines Hundes kann jedoch jeder Besitzer feststellen, was sein Hund in seiner Ernährung verlangt. 

Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, seinen Hund mit Rohfutter zu ernähren, sollte sich unbedingt weiterführend mit dem Thema beschäftigen und sich umfassendes Wissen über die Nahrungsansprüche des Hundes und die praktische Umsetzung bei der eigenen Herstellung des Futters aneignen.

Hierbei stehe ich Ihnen gerne zur Seite.

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